Sonnencreme, Sand und Surfen-Das Paradies auf Erden

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Aloha allerseits,

Melde mich schon wieder, aber wie die Überschrift  und das Beitragsbild vermuten lässt bin ich nicht mehr in Kanada, da es dort jetzt langsam immer kälter wird. Stattdessen liege ich hier, mit Muskelshirt und Badehose am berühmtesten Strand der Welt (Waikiki Beach) unter Palmen und lass es mir gutgehen.

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Genau ich bin Hawaii, genauer gesagt auf Oahu in Honolulu!

Hierherzukommen war schon letztes Jahr, als die Planungen für das Auslandsjahr angefangen haben, auf dem Schirm. Eigentlich erfüllt sich für mich hier ein Kindheitstraum. Als kleines Kind wollte ich immer ein Haus in Hawaii direkt am Strand. Ich hab keine Ahnung wieso. Egal.

Da wir in den letzten Tagen leider keine Job-Rückmeldung erhalten haben, suche ich nach Flügen nach Hawaii und mir sticht ein günstiger Flug von Kelowna ins Auge. Also beschließe ich innerhalb eines Tages, einen Monat auf Hawaii zu verbringen.

Da Ferry lieber Geld für die noch kommenden Abenteuer ansparen will entscheidet er sich nicht mitzukommen und stattdessen weiter nach einen Job zu suchen.

Ein weiteres Highlight war das Eishockey Spiel, bei dem es während des Spiels eine Schlägerei auf dem Feld gab. Ist aufjedenfall aufregender anzuschauen als Fußball.

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An dem Abend vor dem Flug gehen wir mit unseren neu gewonnenen deutschen Freunden ziemlich spontan in einen Club feiern und tanzen bis in die Nacht.

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4,5 Stunden Schlaf und eine Autofahrt später sitze ich schon im Flugzeug nach Vancouver. Von dort fliege ich nach einem 9 Stunden Aufenthalt in Vancouver weiter direkt nach Honolulu.

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Ich sitze mit gemischten Gefühlen im Flugzeug, da ich erstmals ganz allein herumreise aber die Vorfreude auf Wärme steigt von Sekunde zu Sekunde.

Angekommen in Honolulu, haut es mich fast um vor Hitze, und dass obwohl es 22 Uhr Abends ist. So ziehe ich noch im Flughafen meine kurzen Sachen an und denk mir:“ wieso hab ich Depp meine 2 lange Jogginghosen, 2 Pullis und eine Winterjacke mitgenommen, die werd ich nur mit mir rumtragen !“ Echt kacke, da die Sachen echt viel Platz wegnehmen und ich nur mit Handgepäck gereist bin. Egal, aus Fehlern lernt man. 😀

Auf dem Weg zur AirBnB Unterkunft, laufe ich zuerst durch das schönste Viertel Hawaiis.  Unheimliche Wege die voll sind mit Obdachlosen die am Straßenrand ihre Zelte aufgeschlagen haben. Wenn mein Geld ausgeht, kann ich ja nachfragen ob die mir noch ein Zimmer übrig haben.

Außerdem werde ich auf dem Weg von einer Prostituierten als süß bezeichnet. Was für ein Kompliment. Ich bin todmüde und will nur noch schlafen, was ich dann geschlagene 2 Stunden später auch kann, nachdem ich mein Appartement lange nicht gefunden hab.

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Ich lerne andere Reisende in dem Hostel kennen, die mich gleich mit ihrem Auto mit nach Waikiki nehmen, der touristischste Stadteil von Honolulu, in dem ich ein bisschen herumlaufe und dann aber an Strand lege.

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Selbst die Temperatur vom Meer ist so warm, dass es einem vorkommt man liege in einer Badewanne. Abends wandere ich noch den Diamomd Head hoch, von deren Spitze man einen gigantischen Ausblick über Honolulu hat.

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Danach werde ich noch von ein paar Reisenden, die ein Video drehen, mit einer Drohne gefilmt, während ich einen Backflip auf dem Dach des Ausblickhauses mache. Videoclip kommt noch!.

Heute habe ich mir ein Surfbrett ausgeliehen, mit dem ich einige Stunden über die Wellen bei dem Waikiki Strand surfe.

Unglaublich wie weit weg sich Kanada schon wieder anfühlt. Während ich gedankenversunken auf die nächste Welle warte, taucht neben mir ein dunkler Fleck und eine kurze Schwanzflosse im Wasser auf, sofort kommt Panik auf und ich schwimme so schnell es geht Richtung Strand, der fast 200 Meter weg von mir ist. Ich habe sofort ein Bild im Kopf , nämlich das Bild eines Mädchens, das heute ohne Arm leben muss und in Hawaii beim Surfen von einem Hai attackiert wurde. (wen es interessiert, das Mädchen ist dadurch berühmt geworden und hat ein Buch geschrieben mit dem Titel: „Soul surfer“)

Glücklichweise wurde mir kein Arm abgebissen und mir gehts gut, bis auf dass mein Puls auf 200 war. Aber die nächste gute Welle lässt mich den Schrecken schnell wieder vergessen und ich surfe einfach weiter. 20 Minuten später, wieder ein dunkler Schatten 2 Meter von mir entfernt und ich fall sitzend fast vom Board als der Kopf einer Rießenwasscherschildkröte aus dem Wasser schaut. Unglaubliches Tier, fast ein Meter lang, halber Meter breit, war also doch kein Hai. War aufjedenfall ein ziemlich einzigartiges Erlebnis und so sitze ich ein paar Stunden später, beim erzählen dieser Geschichte in dem Hostel und lasse den Abend mit anderen deutschen, einem alten Ehepaar und eine 44 jährigen ausklingen.

Ich bin sehr gespannt darauf was mich auf dieser Insel noch erwartet. Angedacht ist eine Mopedtour um die Insel, skydiving, Stairway to heaven (illegaler aber sehr cooler Hike), schnorcheln in der Hanauma Bay und vielleicht noch ein paar Tage auf Kauai (wird Insel des Gartens genannt). Bilder vom surfen werden erst die nächsten Tage hochgeladen.

Wundert euch nicht, wenn ihr mal ein paar Tage lang nichts von mir hört. Ich habe nicht überall Internet.

Irgendwie wirkt es als würde ich träumen. Da fällt mir ein Zitat ein:

„Träume nicht dein leben, sondern lebe deinen Traum“!

In diesem Sinne, machts gut, grüße an alle im düsteren Deutschland, ich geh mich jetzt sonnen, diesmal mit Sonnencreme 😛

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2 thoughts on “Sonnencreme, Sand und Surfen-Das Paradies auf Erden

  • Lukas

    Klasse Aritkel, genieß die Zeit auf Hawaii!!!

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    • Florian Wenk

      Danke dir, wünch ich euch auch! Halt mich aufem laufenden was bei euch abgeht 😀

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