Liftielife – Arbeit Spaß und Abenteuer

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Hallo, hello, hola, bonjour
Erst einmal sorry, dass wir uns schon eine gefühlte Ewigkeit nicht mehr zu Wort gemeldet haben.
Ganze zwei Monate sind schon vergangen, zwei Monate voller Arbeit, Spaß und Abenteuer.
Wir haben viele neue gute Freuende kennengelernt und mit ihnen tolle Momente erlebt.

Ziemlich genau vor zwei Monaten haben wir angefangen im Mount Washington Alpine Resort zu arbeiten, unsere Berufsbezeichnung: Lieftie! Dazu später aber noch mehr….
Und genau so lange leben wir nun schon mit unserer Hostelfamilie zusammen im Riding Fool Hostel in Cumberland. Wir verstehen uns alle super miteinander und es gibt immer was zu Lachen. Unsere Hostelfamimlie besteht aus: Lukas, Riku, Kurrin, Nat, Steven, Tom, Jacke, Callum, Dan, Braden.
Mir persönlich gefällt es hier im Hostel zu leben, auch wenn es die ein oder andern Nachteile mit sich trägt. Will man zum Beispiel an seinem freien Tag ausschlafen wird man trotzdem um halb sechs aufgeweckt, denn einer aus unserem sechs Bett Zimmer muss immer arbeiten. Doch es wird einem nie langweilig und die spannenden Billiardspiele am Feierabend werden wir bestimmt vermissen…
Auch mit unsere Hostelmama Alex verstehen wir uns super. Hat man irgendein Problem oder eine Frage kann man jederzeit zu ihr kommen.

Doch trotz „Arbeitsalltag“ haben wir bis jetzt keine Zeit gefunden einen neuen Blogeintarag zu schreiben. Denn auch nach dem Feierabend oder an unseren freien Tagen war/ist eigentlich immer was los.
Es ist schon so viel passiert, dass ich jetzt gar nicht weiß wo ich nur anfangen soll.
Aber ich glaub am besten ist es wenn ich euch mal unseren normalen Tagesablauf beim Arbeiten beschreiben, damit ihr eine Vorstellung bekommt was ein Liftie so macht.

Der Tag beginnt früh
5:20: Der Wecker klingelt und man steht voll motiviert auf und freut sich auf den neuen Tag. Doch jetzt heißt es erst mal schnell frühstücken und alles hinrichten für den Tag. Und nicht vergessen: Geschirr spülen, abtrocknen und aufräumen;)
6:10: Es wird Zeit loszulaufen um den Bus noch zu erwischen
6:20 Die etwa einstündige Busfahrt auf den Berg beginnt. Doch meisten schläft man und so geht die Zeit schnell vorbei.
7:45 Das Morgenmeeting startet. Nach kurzem Anwesenheitscheck erzählen unser Supervisor wichtige Punkte für den Tag, Sachen die falsch liefen und besser gemacht werden müssen. Danach wird schnell besprochen wer heute wo und was arbeitet. Anschließend hat man die Chance Süßigkeiten zu gewinnen, wenn man die Punkte wiederholen kann:)
8:00 Man schnappt sich seine Ski und dann geht’s raus ins kalte

Nun gibt es zwei Möglichkeiten:
Entweder man hat einen geilen Tag, wird mit dem Skidoo zum Lift gefahren, sieht einen unglaublichen Sonnenaufgang und kann dann um 9:00 auf den frisch präparierten Pisten oder im tiefen Powder seine Schwünge ziehen und bezahlt Skifahren bis man dann entweder die Chairs bumpen muss oder Tickets scannen muss.

Die andere Möglichkeit ist man hat einen, naja nicht so guten und langweiligen Tag, muss erst mal zu den Carpets laufen, Gates eingraben und steht dann halt den ganzen Tag im kalten und muss Kinder auf lupfen und Erwachsenen helfen die irgendwie zum Teil kein bisschen begabt sind.

Die Tage wechseln sich ab und so macht es uns noch immer viel Spaß. Außerdem haben wir echt coole Kollegen und wenn nichts los ist hat man viel Zeit um irgendeinen Quatsch zu machen.
Doch man muss auf der Hut sein, denn unsere Supervisor können überall sein und suchen unsere Fehler.
Manchmal bekommt man einen Anruf, dass einer auf dem Weg zu einem ist. Dann heißt es schnell sein. Fesper wegpacken, aus der Lifthütte raus und die Rampe machen oder zumindest so tun als ob man was macht.

Das soll es jetzt aber zum Themen Arbeit gewesen sei. Denn Arbeit ist nicht alles im Leben.

Aber wenn ich in meinem Tagebuch so rumblättre wird mir erst bewusst was sonst so alles geschehen ist.
Wir haben einige wunderschöne Kajaktouren gemacht, waren wandern, Schneeschuhwandern, Langlaufen, chickenwings essen, haben zusammen Burger gekocht, Feste gefeiert, ich war mountainbiken und das erste Mal Snowboarden und wir waren natürlich viel Skifahren und und und….
Ich könnte nun Stunden lang irgendwelche Geschichten erzählen aber ich glaub am besten bekommt ihr einen Eindruck wenn ihr euch einfach die Bilder anseht, denn Bilder sagen ja bekanntlich mehr als tausend Worte:

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Und ja zwischendurch war auch noch Weihnachten und das Jahr hat sich geändert.
An Weihnachten gab es ein geniales Weihnachstessen im Hostel, wo jeder etwas gekocht hat. Dem Weihnachtsbraten konnten wir nicht wiederstehen und so haben wir unsere vegane Woche frühzeitig beenden müssen.
Obwohl wir am 1. Januar alle arbeiten mussten, wurde an Silvester ordentlich gefeiert. Und so ging es direkt von der Hausparty zum Arbeiten.

Außerdem bin ich jetzt einfach schon 20 Jahre alt. Meinen Geburtstag haben wir gut gefeiert. Zuerst ging es mit unsen guten deutschen Fruenden Pia, Valentin und Angela in einen Pub und anschließend haben wir noch im Hostel gefeiert.
Doch die darauffolgenden Tage waren wir beide leider krank und ich lag zwei Tage nur im Bett.
Das neue Lebensjahr konnte also nur besser werden.

Aber das ist jetzt auch fast schon wieder einen Monat her. Echt Wahnsinn wie die Zeit vergeht und darum wurde es auch Zeit uns etwas Gedanken über die Zukunft zu machen.

Ende Januar, Anfang Februar ist die Entscheidung gefallen. Die Abenteuerlust und das Reisefieber sind wieder aufgeflackert. So werden wir nur noch bis Anfang März hier bleiben und dann geht es in die USA um die Westküste und einige Nationalparks zu erkunden. Es ist jetzt zwar noch ein Monat aber ich will gar nicht daran denken mich wieder von den ans Herz gewachsenen Menschen zu verabschieden.
Tausend Dank euch allen für die mega geile Zeit bis jetzt!!!!!!!!!

Und an alle Freunde in Deutschland, ich hoffe eure Prüfungen liefen alle gut und weiterhin viel Erfolg beim Studieren!

 

Ich hoffe es dauert nicht wieder so lange bis wir uns das nächste Mal melden…

Bis dahin, machts gut:)

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