Ab ins Landesinnere…

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Hey whats up,
Melden uns mal wieder mit einem kleinen Blog hier aus dem wunderschönen Kelowna. Der wärmsten Region in ganz Kanada.
Aber von Anfang an…

…Wir verbringen den ganzen nächsten Tag im Auto, mit verschiedenen Filmen, Mittagsschlaf und Black Stories. Eben so ein richtig typischer Tag eines Rentners. Aber das Wetter war einfach zu beschissen, um irgendwas zu unternehmen. Sturm und Regen den ganzen Tag.

Am nächsten Morgen, wir wollen gerade wieder wegfahren, machts kurz „tss“ beim umdrehen des Schlüssels und dann tut sich gar nichts mehr. Shit. Glücklicherweise sind die motivierten Pilzesammler nicht am Pilze sammeln und geben uns Starthilfe, sodass innerhalb von 20 Minuten auch alles wieder läuft.

Wir stellen fest, dass wir vergessen haben die Belüftung auszuschalten. Puuh. Nochmal gut gegangen. Hier draußen in der Wildnis kann man da ziemlich aufgeschmissen sein, ohne andere Menschen um einen herum, die einem schnell mal helfen können.
Es geht die Bumpy Road zurück nach Port Alberni, einer Stadt durch die wir auf dem Weg nach Tofino schon gefahren sind. Wir beschließen wieder einmal auf einem Walmartparkplatz zu übernachten. Schon komisch. Man hat tagsüber so viele verschiedene Eindrücke. Die Walmarts sind aber alle gleich, sodass es fast wie heimkommen ist. Wir kennen uns mittlerweile echt schon richtig gut aus. Man könnte fast sagen Walmarts sind unsere sichere Basis von der aus wir operieren 😀

Am nächsten Tag gehen wir ins lokale Schwimmbad, indem echt heiße „swimming guards“ in unserem Alter rumlaufen und auf uns „aufpassen“. Da stört es dann auch nicht, wenn das Schwimmbad nicht allzu groß ist. Immerhin mit Whirpool und Sauna. Die erste warme Dusche nach Beginn der Reise. Unglaublich wie man sich über eine warme Dusche freuen kann.
Immer wieder gibt es Momente wie diesen, wo einem bewusst wird, wie gut wirs daheim eigentlich haben und so selten Dankbarkeit zeigen, stattdessen uns z.B beschweren das unser Handyakku leer ist oder man sich nicht entscheiden kann zwischen Mcdonalds und BurgerKing. Solche Kleinigkeiten wie diese, die unsere Lebensqualität kaputt machen, echt traurig eigentlich. Aber mit weniger zu Leben ist tatsächlich mehr! Aber will hier mal kein Pastor spielen :D.
Nach einem kurzen Plausch mit einem 90 jährigen in der Sauna wars das dann auch schon im Bad.
Mit kurzem Zwischenstop in Nanaimo, fahren wir mit der Fähre wieder aufs Festland.
Trotz sehr bescheidenen Wetteraussichten (sehr neblig) hiken wir in Westvancouver auf den Gipfel des Blackmountain, in der Hoffnung doch noch einen geilen Ausblick von oben auf Vancouver zu haben. Oben angekommen, alles komplett neblig.

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Aber egal, dieser kurze Hike hat trotzdem Spaß gemacht. Mit einem weiterem Zwischenstopp auf einem Walmartparkplatz in Chilliwack fahren wir Richtung Okanagan Valley, in der Hoffung hier einen Picking Job in einem Weinberg für 2 Wochen oder so zu bekommen. Wir fahren durch Hope, ein Ort in dem Rambo 1 gedreht wurde, wie wir später erfahren.
In Murrit angekommen an einem sehr schön gelegen Visitor Center beschließen wir ein paar Stunden zu halten. Ferry fährt mit dem Mountainbike und ich versuche derzeit meinen 2.ten Fisch zu angeln. Hier ein paar Bilder von dem geilen Trail beim Mountainbiken:

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Nachdem Ferry sein Bedürfnis Fahrrad zu fahren mehr oder weniger befriedigt hatte ( so ein Punkt ist glaub ich nie erreicht ) geht es weiter über den Highway Number One nach Kelowna, das übrigens sehr schön in einem Tal, umringt von hohen Bergen liegt. So endet der Tag wieder einmal (wer hätts gedacht) auf einem Walmartparklatz.

Am nächsten Tag klappern wir, wegen einem Job, ein paar Weinereien ab, die zu unserer Überraschung hier sehr luxuriös sind und alle Kunden die dort Wein testen oder kaufen wollen sehr schick angezogen sind. So fühlen wir uns mit unseren Jogginghosen im lässigen Look ein bisschen fehl am Platz und fühlen uns leicht beobachtet. Nachdem wir keine Zusage bekommen haben, gibt es nach einer Runde joggen, Kartoffelpüree mit Wurschdbrot an einem sehr geilen Platz mit guter Aussicht über den See.

Wir wollen wir das Wetter ausnutzen, so fahren wir zum Myra Canyon um hiken und biken zu gehen. Wir lernen Allan und seinen Italienischen Kumpel kennen, mit denen wir uns länger unterhalten. Richtig witzig die beiden. Auch cool ist, dass Allan einen Blog über uns geschrieben hat. Hier nachzulesen: https://timetravellife.wordpress.com. Ich geh hier mal nicht näher auf den Hike ein, weil Allan ziemlich ausführlich darüber geschrieben hat.

 

Heute ist Thanksgiving. Wir haben uns gedacht, dass es cool wäre an einem Feiertag in einer Familie Thanksgiving zu feiern (mit einem leckeren Truthahn nach der langen Zeit Nudeln ), aber da wir keine Einwohner mehr kennengelernt haben, entschließen wir uns in einem Backpackerhostel für diese eine Nacht einzuchecken.

Beste Entscheidung die wir treffen konnten. Hier sind Leute von überall aus der Welt, wie sie unterschiedlicher nicht sein könnten und wir mitten drin. Keine 5 Minuten hier drinnen und wir fühlen uns richtig wohl und es wirkt als wären die Leute hier einfach eine große Familie. So spielen wir gleich mal X-Box gegen die anderen. Das Beste daran ist, dass am Abend der Truthan gestellt wird, wenn man sich mit z.B einem Salat beteiligt. So kommt es wie es kommen musste, am Abend ist der Tisch komplett voll mit traditionellen Speisen von überall auf der Welt. Von Nachos über Chinesisch bis zum Truthan ist alles vertreten. Einfach Hammergeil. So greifen wir nach einem kurzen Gruppenfoto ordentlich zu.

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Abends wird noch Party gemacht. Wir lernen auch noch andere deutsche Backpacker kennen (Tobi, Giulia und Lucas), die richtig cool drauf sind. So hiken wir am nächsten Tag gleich zusammen auf den Mount Knox, der uns, oben angekommen, mit einer unglaublichen Aussicht über die Stadt und dem See belohnt.  Abends erfreuen sich noch einige im Hostel an den Holzrätseln, die unser Opa Emil uns extra noch mitgegeben hat.

Am Mittwoch ist Tobis Geburtstag, an dem es wieder so gutes Essen gibt. Abends gehen wir mit fast allen aus dem Hostel bowlen, um dort Tobis Geburtstag noch so richtig zu feieren und lernen dort richtig witzige Australier kennen. Die Zeit geht nach Billiard, Oldschool Flipper und jede Menge Bowling sehr schnell vorbei, sodass wir erst um 2 Uhr am Walmart ankommen.

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Heute gehen wir zum deutschen Restaurant bei dem wir „All YOU CAN EAT Schnitzel“ essen. Kurz nachgefragt, was so der Rekord ist. 8 Schnitzel. Joa die gehen gut rein. Leider bin ich schon nach dem Zweiten gescheitert, aber die Beilagen mit Sauerkraut, Spätzla und Soße waren einfach zu lecker, um nur Schnitzel zu essen.

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Nach den vielen Tagen, an denen wir ordentlich Winterspeck ansetzen konnten, sind wir froh, dass jetzt hoffentlich mal wieder ein paar ruhigere Essenstage einkehren. Wir sind sehr dankbar darüber, dass wir die Leute im Hostel kennenlernen durften und sind auf das heutige Ice Hockey Spiel gespannt, zu dem wir heute Abend noch gehen werden.

Ich kündige lieber gleich mal an, dass in Zukunft nicht ganz so viele Blogs hochgladen werden, da wir euch ansonsten nur nerven :DAber Respekt an diejenigen, die bis hier durchgehalten haben.

Also haut rein und peace out.

One thought on “Ab ins Landesinnere…

  • roland weikert

    HI IHR. HEUTE HABE ICH ERSTE AUSFAHRT MIT DEM SURROUNDERBIKE BEI HERRLICHEM WETTER GEMACHT. SUPERGEILE GUCKERSZENEN. VERBRAUCH: 0,35 L/100km. Was säuft euer fahrendes Wohni ? Meine Akkureichweite 61km
    …. Liebe Grüße Roland

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